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Hannover
Künstliche Inaktivierung von Wachstumsfaktor Rezeptoren
Wachstumsfaktor Rezeptoren sind ein wichtiger Bestandteil der Regulation von Wachstum, Vermehrung und Differenzierung von Zellen. Hierfür ist die Aktivität dieser Rezeptoren streng reguliert. Ein Verlust dieser Regulation kann zu überaktiven Rezeptoren führen, einem der Faktoren die zur Entstehung von Krankheiten wie Krebs und Autoimmunität beitragen. In dem zu bearbeitenden Projekt sollen neue Möglichkeiten zur künstlichen Inaktivierung von Wachstumsfaktor Rezeptoren in einem Zellkultur Modellsystem untersucht werden. Die durchzuführenden Arbeiten erstrecken sich über molekularbiologische Techniken zur Klonierung und Expression von Genen und Genabschnitten, über die Untersuchung von Proteinwechselwirkungen mit biochemischen Methoden bis zur funktionellen Untersuchung im Zellkulturmodell.
Das Institut für Biochemie/Physiologische Chemie der Medizinischen Hochschule Hannover besitzt für die Durchführung der anstehenden Arbeiten die modernste apparative Ausstattung. Eine intensive Betreuung wird garantiert. Wenn Sie Interesse haben, in unserer Arbeitsgruppe mitzuarbeiten, melden Sie sich bei:
Dr. Rainer Niedenthal
Institut für Biochemie
Medizinische Hochschule Hannover
Carl Neuberg Straße 1
30625 Hannover
Email: Niedenthal.Rainer@MH-Hannover.de
Tel: 0511-532-2826
Fax: 0511-532-2827

Freiburg
Eine Diplomandenstelle ist ab sofort in der Abt. Entwicklungsbiologie der Uni Freiburg zu vergeben:
Thema:
Die Rolle des Hedgehog Signalwegs für die Entwicklung des Hypothalamo-Adenohypophysensystems in Zebrafisch Embryonen.
Das Hypothalamo-Adenohypophysensystem ist ein Bindeglied zwischen Gehirn und Hormonhaushalt und ist ein wichtiges Kontrollzentrum für die hormonelle Regulation in Vertebraten.
In diesem Projekt sollen genetische, zelluläre und molekulare Grundlagen der Hypophysenfrühentwicklung untersucht werden. Wir wollen verstehen, wie und wann naïve Vorläuferzellen im Ektoderm durch Signalmoleküle spezifiziert werden, in welche Zelltypen sie differenzieren und welche Gene und molekularen Mechanismen diese Vorgänge steuern. Ausgangspunkt unserer Untersuchungen bildet eine Anlage der Neuralplatte, sowie verschiedene Mutationen in Zebrafischen, insbesondere des smoothened Gens, das für die intrazelluläre Transduktion der Hedgehog Signale benötigt wird. Dieses Projekt beinhaltet neben standard Techniken der Molekularbiologie und Genetik auch zellbiologisch-embryologische Ansätze (Zelltransplantation, Zellgenealogie etc). Wir nutzen dabei die experimentellen Vorteile, die Zebrafische in der Genetik und Embryologie bieten.
Interessenten melden sich bitte bei Dr. Varga (varga@uni-freiburg.de), oder
Tel.: 0761-203-2583
Institut Biologie 1
Abt. Entwicklungsbiologie
Hauptstr. 1
D-79104 Freiburg

Berlin
Im Institut für Laboratoriumsmedizin ist im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Entwicklung eines Ribozyms zur Inhibition der Expression eines Transkriptionsfaktors die Stelle eines Diplomanden zu besetzen. Wir bieten eine intensive Betreuung und sorgfältige Einarbeitung in moderne molekularbiologische und zellbiologische Methoden.
Universitätsklinikum Charité
Campus Virchow Klinikum
Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie
Augustenburger Platz 1
PD Dr. Henke

Hannover, TiHo
Diplomarbeiten:
Am Institut für Physiologische Chemie sind in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. H.Y. Naim folgende Diplomarbeiten (Biochemie/Biologie/Chemie) zu vergeben:
1. "Reverse-Genetics" in Epithelzellen: Aufbau eines rekombinanten Expressionssystems durch virale Infektion
2. "GFP-Tracing" des Proteintransports: Erstellen von Video-Dokumentationssequenzen im konfocalen Mikroskop
Vorraussetzungen:
Interesse an molekularbiologischen Arbeiten und Proteintransportvorgängen
Beginn der Arbeit: ab sofort
Dr. Ralf Jacob/ Dr. Marcus Pröpsting/ Prof. Dr. H.Y. Naim
Tel. 0511 - 953 8701
 

Leibniz Institut für Neurobiologie (Magdeburg)
Naturwissenschaftliche Diplomandinnen/Diplomanden
Am Leibniz Institut für Neurobiologie in Magdeburg Abt. Neurochemie und Molekularbiologie sind ab sofort Diplomandenstellen im Rahmen eines von der DFG geförderten Forschungsprojektes ("Die Bedeutung von Syndapinen, Modulatorproteinen von Endozytose und Aktinzytoskelett, bei der funktionellen und strukturellen Organisation von präsynaptischen Nervenendigungen") zu vergeben.
Thema:
Ziel unseres jungen Forscherteams ist die molekulare Aufklärung von Membrantransportprozessen, insbesondere die Verknüpfung von Endozytose mit dem der Plasmamembran unterliegenden Aktinzytoskelett (siehe Review J. Cell. Biol. (2000) 150: F111). An dieser Schnittstelle grundlegender zellbiologischer Prozesse haben wir mehrere molekulare Verbindungsglieder identifiziert und begonnen, deren Rolle in Zytoskelettdynamik und Membrantransportprozessen näher zu charakterisieren (Mol. Biol. Cell (1999) 10: 501; Mol. Biol. Cell (2000) 11: 393; J. Cell Biol. (2000) 148: 1047). Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir motivierte Diplomandinnen/Diplomanden mit Interesse an molekularen zell- und neurobiologischen Fragestellungen. Mehrere unserer Projekte eignen sich für vertiefte Studien im Rahmen von Doktorarbeiten.
Wir bieten eine intensive Betreuung und sorgfältige Einarbeitung in moderne proteinbiochemische, zellbiologische und molekularbiologische Methoden. Unsere Arbeitsgruppe verfügt über eine sehr gute technische Infrastruktur sowie ein dichtes Netz nationaler und internationaler Kooperationen (USA/UK/Schweden). Die Stelle beinhaltet darüberhinaus die Möglichkeit zur Beteiligung an den umfangreichen Aktivitäten des SFB 426 und des Studienganges Neurobiologie.
Interessierte wenden sich bitte an:
Dr. Britta Qualmann
Abteilung Neurochemie und Molekularbiologie
Leibniz Institut für Neurobiologie (IfN)
Brenneckestr. 6
39118 Magdeburg
Tel.: 0391 6263 225
Ergänzende Informationen zur Abteilung Neurochemie und Molekularbiologie finden Sie auf der IfN-Homepage: http://www.ifn-magdeburg.de

Zürich
Protein-Engineering
Evolution im Reagenzglas
Im Arbeitskreis Plückthun gibt es die Möglichkeit, externe Diplomarbeiten anzufertigen. Es geht um die Frage, wie einzelne Aminosäuren Konformationsänderungen in Antikörperdomänen verursachen können, die durch ein ganzes Protein propagiert werden und so zu dramatischen Effekten in Bindung, Faltung und Stabilität führen können.
Zur Lösung dieser Fragen werden ein breites Spektrum biophysikalischer Techniken, Computer-Modelling und moderne molekularbiologische Verfahren angewandt.
Mehr Info: http://www.unizh.ch/~pluckth/
Prof. Dr. A. Plückthun
Biochemisches Institut
Universität Zürich
Winterthurerstr. 190
8057 Zürich
Email: plueckthun@biocfebs.unizh.ch

Hannover
Ab sofort suchen wir eine/n motivierten Diplomand/Diplomandin aus den Bereichen Biochemie, Biologie, Physik, (Bio-) Informatik.
Themenbereich: Molekulare Grundlagen der Muskelkontraktion.
Das Projekt im Rahmen von röntgenstrukturanalytischen Untersuchungen zu Konformationsänderungen der kontraktilen Proteine während aktiver Muskelkontraktion (1,2) umfaßt:
  • Computersimulationen auf Basis der Molekülstruktur des Akto-Myosin-Komplexes mit Hilfe von UNIX- und PC-Programmen.
  • Analyse der Röntgenbeugungsspektren von Skelettmuskelfasern.
  • Einarbeitung in die den Experimenten zugrundeliegenden Methoden (3,4).
Computersimulationen und Programmweiterentwicklung erfolgen in Zusammenarbeit mit einer spanisch/britischen Arbeitsgruppe (Prof. Dr. J. Bordas, Barcelona).
Wir bieten:
  • Gute technische Infrastruktur und ein dynamisches Team von jungen Forscherinnen und Forschern.
  • Bei Interesse und Engagement ist eine anschließende Promotion (Bezahlung BATIIa/2) möglich, die auch eine Beteiligung an den Experimenten am Synchrotron z.B. in Hamburg (DESY) und Daresbury, UK (SRS) einschließen kann.
Für weiter Auskünfte bzw. für eine Bewerbung wenden Sie sich bitte an:
Dr. Theresia Kraft (0511 / 532 2734); E-mail: Kraft.Theresia@mh-hannover.de
Prof. Dr. Bernhard Brenner (0511 / 532 6396)
Medizinische Hochschule Hannover
Abteilung für Molekular- und Zellphysiologie
Literatur:
  1. Brenner, B., J.M. Chalovich, L.C. Yu (1995). Biophys. J. 68:106s.
  2. Kraft, T., Xu, S., Brenner, B., and Yu, L.C (1999). Biophys. J. 76, 1494-1513.
  3. Brenner, B. (1983). Biophys. J. 41:99-102.
  4. Yu, L.C., B. Brenner (1989). Biophys. J. 55:441-453.

Gesuche:

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Deutschland, Österreich
Diplomarbeit im Bereich Biochemie
Ich besuche die TU Graz und bin im 2. Abschnitt des Studiums der Technischen Chemie, mit dem Studienzweig Biochemie, Biotechnologie und Lebensmittelchemie und suche ab März 2002 eine Diplomarbeit im Bereich Biochemie. Interessant wäre sowohl die Mitarbeit in einer Forschungsgruppe an einer Universität, als auch die Möglichkeit in der Biochemischen- und Pharmazeutischen Industrie erste Erfahrungen zu machen.
Sandra Hötzl
04/2000
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