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Science: Proteinbeweglichkeit macht Schlangengifte gefährlich

06.09.2010 - Bisse von Vipern können unbehandelt zum Absterben von Gliedmaßen des Opfers und sogar zu dessen Tod führen. Chemiker der Universität Innsbruck konnten nun erstmals nachweisen, dass die gefürchtete hämorrhagische Wirkung des Schlangengiftes von der Beweglichkeit eines Enzyms im Giftcocktail abhängt. Darüber berichten die Wissenschafter im Journal of the American Chemical Society.

Biology: Grasland kühlt kurzfristig, Wald langfristig

Innsbruck  5.9.2010 - Hitzewellen haben erhebliche Auswirkungen auf Mensch und Ökosystem. Wie stark diese sind, hängt unter anderem von der Art der lokalen Bodenbedeckung ab: Grasland reagiert im Verlauf einer Hitzeperiode anders als Wald, wie europäische Forscher, darunter Univ. Doz. Dr. Georg Wohlfahrt von der Universität Innsbruck, in einer aktuellen Studie in der Zeitschrift nature geoscience berichten.

Science: MIT moves toward greener chemistry

Breaking up phosphorus with ultraviolet light may offer a safer, simpler way to build many industrial and household chemicals

CAMBRIDGE, Mass. 3.10.2010 - Phosphorus, a mineral element found in rocks and bone, is a critical ingredient in fertilizers, pesticides, detergents and other industrial and household chemicals. Once phosphorus is mined from rocks, getting it into these products is hazardous and expensive, and chemists have been trying to streamline the process for decades.

Articles: Exzellenzinitiative: Hochschulen reichen 227 Antragsskizzen für neue Projekte und Einrichtungen ein

Vorentscheidung im März 2011

DFG-Präsident Kleiner:„Großes Interesse, harter Wettbewerb“

3.9.2010 - Der nächste Schritt in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ist getan: Die Hochschulen in Deutschland haben ihre Bewerbungen für neue Projekte und Einrichtungen in der zweiten Phase des Wettbewerbs zur Förderung der Spitzenforschung eingereicht. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erhielt bis zum Ende der Einreichungsfrist am 1. September insgesamt 227 Antragsskizzen. Davon sind 98 Skizzen für Graduiertenschulen, 107 für Exzellenzcluster und 22 für universitäre Zukunftskonzepte. Die Neubewerbungen wurden von insgesamt 65 Hochschulen aus dem ganzen Bundesgebiet eingereicht. Dabei sind die großen Wissenschaftsgebiete der Lebenswissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Geistes- und Sozialwissenschaften etwa gleich stark vertreten.

Lokalisierter Name nicht definiert: Gendoping mit einfachem Bluttest nachweisbar

Wissenschaftler aus Tübingen und Mainz haben einen Bluttest entwickelt, der Gendoping zuverlässig auch nach längerer Zeit nachweisen kann

Science: Bochumer Forscher entdecken Protonendiode

Wasser ist aktives Bauelement in Proteinen

Bochum 1.9.2010 - Bochumer Biophysiker haben eine Diode für Protonen entdeckt: Genau wie das elektronische Bauteil die Flussrichtung des elektrischen Stroms vorgibt, sorgt die "Protonendiode" dafür, dass Protonen nur in eine Richtung durch eine Zellmembran geschleust werden können.

Biology: Korbblütler der Wüsten Nordamerikas erstmals molekular untersucht

Wien 31.8.2010 - Über 1500 Gattungen und 22.000 Arten weltweit zählt die Familie der Korbblütler, darunter auch Sonnenblume und Kornblume. WissenschafterInnen um Carolin Anna Rebernig vom Department für Botanische Systematik und Evolutionsforschung der Universität Wien erforschen im Rahmen eines FWF-Projekts die Evolution von Melampodium leucanthum, einem Strauch, der ausschließlich in Wüstengebieten im Südwesten der USA und nördlichen Mexiko vorkommt. Erstmals wird damit die Biogeographie einer in allen Wüsten Nordamerikas verbreiteten und häufigen Pflanze mit molekularen Methoden untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift "Molecular Ecology" veröffentlicht.

Lokalisierter Name nicht definiert: Migräne-Auslöser auf der Spur

Wissenschaftler identifizieren beteiligte Gen-Variante

Köln 30.8.2010 - Wissenschaftler der Universität zu Köln / Uniklinik Köln haben im Rahmen einer internationalen Kooperation gemeinsam mit Forschern u. a. des Wellcome Trust Sanger Institute, der Schmerzklinik Kiel, der Ludwig-Maximilians-Universität München und des Leiden University Medical Center einen ersten genetischen Risikofaktor identifiziert, der mit der Migräne mit und ohne Aura in Zusammenhang steht. Sie ermöglichen damit neue Einblicke in die Ursachen dieser häufigen Formen der Migräne. In der Studie wurde das Genmaterial von mehr als 50.000 Menschen untersucht. Die Wissenschaftler hoffen nun, dass das Forschungsergebnis den Weg für neue Therapien ebnet. Finanziell wurden die Kölner Wissenschaftler dabei im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN-plus) und durch das Zentrum für Molekulare Medizin Köln unterstützt.

Lokalisierter Name nicht definiert: Eine Welt, eine Gesundheit

Einladung für eine internationale Tagung zur molekularbiologischen Charakterisierung von Mikroben

30.08.2010 - Die detaillierte molekularbiologische Charakterisierung von Infektionserregern hat einen hohen Stellenwert. "Sie wird gebraucht, um die Entstehung und Verbreitung von Antibiotika-Resistenzen zu überwachen, Ausbruchsgeschehen und Infektionsketten aufzuklären, die krankmachenden Faktoren der Erreger zu verstehen, Schnelltests zu entwickeln oder Impfprogramme zu überprüfen" sagt Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI). "Die Erkenntnisse können in Empfehlungen für gezielte Resistenztests und einen rationellen Einsatz von Antibiotika einfließen", unterstreicht Jörg Hacker, Präsident der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften. Das RKI führt gemeinsam mit der Leopoldina von 1. bis 4. September 2010 dazu eine Tagung durch.

Physik: Tanz der heißen Teilchen

Leipzig 30.8.2010 - In der neuesten Ausgabe der renommierten Zeitschrift Physical Review Letters erklären Leipziger Physiker erstmals, wie Brownsche Bewegung funktioniert, wenn die Brownschen Teilchen heißer sind als die umgebende Flüssigkeit.
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