PNAS: Aktivitätsmessungen mit spannungsabhängigen Farbstoffen
Nach einer Verletzung der Netzhaut bekommen die entsprechenden Gehirnnervenzellen plötzlich keine Eingangssignale mehr. Untätig bleiben sie deshalb aber nicht: Sie empfangen Signale von ihren Nachbarzellen, verstärken sie und geben sie weiter. Dazu bilden sie in den ersten Wochen nach der Verletzung neue Netzwerke aus - zunächst testweise vorübergehende, später dann bleibende Verknüpfungen. Diese Vorgänge konnten Forscher der Ruhr-Universität jetzt mit einer neuen Methode beobachten, bei der spannungsabhängige Farbstoffe zum Einsatz kommen. Sie leuchten auf, wenn Zellen elektrische Signale empfangen oder aussenden. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe der Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
Horrornachrichten über Schmerzmittel mit Vorsicht zu genießen DGSS-Experte kommentiert Studien zu Alzheimer- und Infarktrisiko
Die Horrormeldungen über Nebenwirkungen von Schmerzmitteln reißen nicht ab: Wurde den Zyklooxygenasehemmern wie Celecoxib und Refecoxib kürzlich noch eine Steigerung des Herzinfarktrisikos bescheinigt, sollen sie jetzt für einen früheren Ausbruch der Alzheimer'schen Krankheit sorgen. "Hier ist Deeskalation angesagt", sagt dazu Prof. Dr. Kay Brune (Universität Erlangen-Nürnberg) von der Kommission für Forschungsfragen der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS). Die Arbeit zum Infarktrisiko sei "wissenschaftlicher Unfug, da die Autoren unterschiedliche Gruppen ganz unterschiedlichen Alters miteinander vergleichen und dadurch zu vollkommen falschen Schlüssen kamen." Auch die neuen Meldungen zum Alzheimerrisiko sollten, wenn auch seriöser, kein Anlass zur Sorge für Patienten und Therapeuten sein.
Internationale Tagung zur Ozeanforschung und Meerestechnologie in Bremen
Vom 11. bis 14. Mai 2009 treffen sich mehr als 500 Meereswissenschaftler sowie Vertreter führender Unternehmen auf dem Gebiet der Meeresforschungs-Technologien in Bremen. Auf der Konferenz und Messe OCEANS`09 diskutieren Teilnehmer aus mehr als einem Dutzend Ländern zukunftsweisende Trends in den Meereswissenschaften und stellen neueste Forschungstechnologien vor. Die Veranstaltung findet im Bremer Kongresszentrum bzw. der Messehalle 4 auf der Bürgerweide statt.
Universität Bremen lädt Lehrerinnen und Lehrer zur 14. SommerUniversität am 25. und 26. Juni 2009 ein.
Fort- und Weiterbildung sind für Lehrerinnen und Lehrer wichtiger denn je.
Die Erwartungshaltung an ihre Kompetenzen steigt. Sie müssen zunehmend kulturelle Integrationsleistungen erbringen und soziale Kompetenzen vermitteln. Für den Standort Deutschland ist es essentiell, dass das Interesse an den Naturwissen-schaften wächst. Die UN will mit der Initiative „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" erreichen, dass Bildung Menschen dazu befähigt, globale Probleme vorherzusehen, sich ihnen zu stellen und sie zu lösen.
RUB-Chemiker entwickeln neues Herstellungsverfahren für MOFs
NATURE Materials: Neue Funktionsmaterialien durch intelligente Oberflächen
Ob Wasserstoff für Brennstoffzellen oder Medikamente - in molekularen Regalsystemen ("MOFs" für engl. Metal-Organic Frameworks) lässt sich allerhand unterbringen. Auch Metallpartikel für die Katalyse - wenn da nicht ein Haken wäre: Macht man die Fächer des Regals zu groß, entsteht darin bei der Herstellung automatisch ein zweites Regalsystem. Durch diesen "Wildwuchs" wird die Größe der Fächer deutlich verringert.
Wissenschaftliches Symposium in der RUB
Neue Laborräume: Proteinforschung erstmals unter einem Dach
Science: Mechanismus der Biosynthese von Polyphosphaten Highlight für SFB 642 und RUB Research School
Polyphosphatketten spielen in vielen Lebewesen eine wichtige physiologische Rolle, zum Beispiel um auch unter Mangelbedingungen Zellwachstum zu gewährleisten; allerdings ist über ihre Entstehung und Funktionsweise bisher wenig bekannt. Chemiker und Biochemiker der Ruhr-Universität haben nun zusammen mit Forschern vom European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg und der Universität Lausanne grundlegende Erkenntnisse über den Herstellungsmechanismus von Polyphosphatketten gewonnen. Den Forschern ist es gelungen, die erste Röntgenstruktur des für den Bau verantwortlichen Enzyms aus höher entwickelten Lebewesen (Eukaryonten) zu bestimmen und wesentliche biochemische Abläufe zu charakterisieren. Aufgrund der Ergebnisse können die katalytischen Prozesse auf molekularer Ebene genau beschrieben werden. Damit ist die Grundlage für weitere, gezielte Forschungsaktivitäten zur Rolle von Polyphosphaten geschaffen. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe des Magazins Science.
Internationale Leitmesse vom 11. - 15. Mai 2009 in Frankfurt am Main
Stuttgart/Frankfurt am Main 28.04.2009 - Baden-Württemberg International (bw-i) ist in diesem Jahr zum zweiten Mal mit einem Gemeinschaftsstand auf der Achema in Frankfurt am Main vertreten. Gemeinsam mit aufstrebenden baden-württembergischen Unternehmen wie AMS Analysen-, Meß- und Systemtechnik, FRANK plastic, Dr. O. Hartmann, Horn, Kühner Wärmetauscher, Makatec Apparate, Merk Process, Schmalenberger, Karl Späh, WaterSam und WIPP Armaturen präsentiert bw-i auf dem Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg in Halle 9.1 Stand O10-R12 die Spitzenstellung des Standortes im Bereich der chemischen Technik und Biotechnologie. Die letzte Achema im Jahr 2006 konnte mit 4.000 Ausstellern aus 50 Ländern sowie 180.000 Besuchern aus 100 Ländern ihre Bedeutung als internationale Leitmesse unterstreichen.
UDE: Veröffentlichung in Nano Letters
Vom Ohmschen Gesetz haben die meisten schon einmal in der Schule gehört.
Der Physiker Georg Simon Ohm hat dabei den Zusammenhang zwischen Spannung, Strom und Widerstand festgestellt. Obwohl die Gesetzmäßigkeiten schon seit fast zweihundert Jahren bekannt sind, gibt es noch viele offene Fragen, zum Beispiel wie in einem elektrischen Leiter einzelne Atome den Widerstand beeinflussen können. Nun ist es in einem Experiment gelungen, das Ohmsche Gesetz auf atomarer Skala zu überprüfen. Physiker der Uni Duisburg-Essen veröffentlichten dazu einen Artikel in der Fachzeitschrift Nano Letters.
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