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Physik: Physiker der Universität Mainz entwickeln multifunktionalen Lichtspeicher

Einteiliger Mikroresonator ermöglicht kontrollierte Kopplung von Licht und Materie / Veröffentlichung in Physical Review Letters

Mainz 29.7.2009 - Licht ist nicht greifbar und bewegt sich zudem mit großer Geschwindigkeit. Es lässt sich jedoch auf kleinstem Raum einfangen, indem man die Wände eines mikroskopischen Containers, in den das Licht kontrolliert einfällt, verspiegelt. Durch fortwährende Reflexion wird das Licht gewissermaßen eingesperrt und kann nicht entweichen. Einen so verspiegelten Mikro-Hohlraum nennen die Experten Mikroresonator. Verwendung finden Mikroresonatoren überall dort, wo die Wechselwirkung von Licht und Materie besonders verstärkt und kontrolliert untersucht werden soll. Ein wichtiges technisches Einsatzgebiet ist beispielsweise die Laserdiode, die die Telekommunikation und die optische Datenspeicherung in den letzten Jahrzehnten revolutioniert hat.

Technology: MIT: Breakdown in key physics law

Bringing objects close together can boost radiation heat transfer
New MIT study shows breakdown in Planck’s law

CAMBRIDGE, Mass. 29.7.2009 - A well-established physical law describes the transfer of heat between two objects, but some physicists have long predicted that the law should break down when the objects are very close together. Scientists had never been able to confirm, or measure, this breakdown in practice. For the first time, however, MIT researchers have achieved this feat, and determined that the heat transfer can be 1,000 times greater than the law predicts.

Lokalisierter Name nicht definiert: Afrikanische Flughunde verfrachten gefährliches Virus

Erregergruppe der Gehirnentzündung erstmals auf dem afrikanischen Festland nachgewiesen

Bonn 30.7.2009 - Hendra- und Nipahviren (zusammengefasst: Henipaviren) gehören zu den gefährlichsten Krankheitserregern beim Menschen. Bisher waren sie nur in Australien und Asien bekannt, begrenzt auf das Verbreitungsbiet einer bestimmten Fledermausgattung. Einer aktuellen Studie der Universität Bonn zufolge könnten Henipaviren aber auch in Afrika für Gehirn- und Hirnhautentzündungen verantwortlich sein. Die Forscher fanden bei einer dort weit verbreiteten Fledermausart enge Verwandte der asiatischen Henipaviren. Ob diese ebenfalls Menschen gefährlich werden können, ist momentan allerdings noch unklar. Die Studie, an der auch das Fledermauszentrum Noctalis in Bad Segeberg beteiligt war, ist in der Fachzeitschrift PLoS ONE erschienen (doi:10.1371/journal.pone.0006367).

Lokalisierter Name nicht definiert: Genregulation durch MicroRNAs: neues WWTF-Projekt an der Universität Wien

Biochemikerin untersucht Proteinbestandteile des Effektor-Komplexes

Wien 29.7.2009 - Die Biochemikerin Silke Dorner von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien beleuchtet in ihrer Forschungsarbeit die Wirkungsweise des so genannten MicroRNA-Effektor-Komplexes auf die Regulation bestimmter Gene. Das Projekt wird vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) gefördert und soll langfristig zum Verständnis der Rolle von MicroRNAs in der Tumorentstehung und bei Autoimmunkrankheiten beitragen.

Lokalisierter Name nicht definiert: Paradigmen-Wechsel in der Krebsforschung?

Von Tumor-Stammzellen und ihrer Entstehung

Wien 27.07.2009 - Tumor-Stammzellen und ihre Teilung stehen im Mittelpunkt eines aktuellen Forschungsprojektes. Die Existenz von Zellen dieser Art war bis vor Kurzem noch völlig unbekannt - obwohl sie massgeblich zur Entstehung von Tumoren beitragen können. In einem vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Projekt wird nun insbesondere die "schicksalhafte" Rolle eines einzelnen Proteins untersucht, dessen Fehlen eine wesentliche Bedeutung für Tumor-Stammzellen haben kann. Die Projektergebnisse werden Grundlagen schaffen, die eine Optimierung von bestimmten Krebstherapien ermöglichen können.

Lokalisierter Name nicht definiert: Wissen bündeln im Kampf gegen Infektionskrankheiten

BMBF-gefördertes Informationsnetzwerk zu Schweingrippe und anderen Zoonosen jetzt auch im Internet

Berlin 28.7.2009 - Schweinegrippe, SARS oder Salmonellen gehören zu den bekanntesten Zoonoseninfektionen, - also Krankheiten, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden. Für eine erfolgreiche Vermeidung oder Bekämpfung dieser Krankheiten müssen Forscher und Mediziner die Krankheitsentstehung und den Verlauf verstehen. Eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen ist die enge Kooperation von Human- und Veterinärmedizinern. Dabei hilft die auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entstandene "Nationale Forschungsplattform für Zoonosen". Die Plattform ist ein Informations- und Servicenetzwerk, um alle Forschungsinstitutionen zu bündeln, die aktiv im Bereich der zoonotischen Infektionskrankheiten in Deutschland arbeiten. Zudem dient die Plattform als Informationsstelle für die Öffentlichkeit.

Lokalisierter Name nicht definiert: Gut kauen und selbstbewusst lächeln

GBE-Heft "Mundgesundheit" erschienen

Berlin 28.7.2009 - Erkrankungen des Mundes und der Zähne sind in Deutschland weit verbreitet: Zum Beispiel haben weniger als 1% aller Erwachsenen ein kariesfreies Gebiss. Das neue Heft der Gesundheitsberichterstattung (GBE) "Mundgesundheit" liefert aktuelle Daten zur Verbreitung wichtiger Erkrankungen von Mund und Zähnen, beschreibt Risikofaktoren, Prävention und Behandlung sowie die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland und Kostenaspekte.

Biology: Synthetische Biologie - Chancen und Risiken

DFG, acatech und Leopoldina legen gemeinsame Stellungnahme vor

27. 7.2009 - Das neue Forschungsfeld „Synthetische Biologie“ eröffnet mittelfristig ein großes Potenzial, durch neuartige gentechnische Methoden unter Einbeziehung ingenieurwissenschaftlicher Prinzipien neue Impfstoffe und Medikamente, aber auch Kraftstoffe und Neue Materialien zu entwickeln. Für Erfolg und Akzeptanz der neuen Technologie ist ein frühzeitiger Dialog mit der Öffentlichkeit über naturwissenschaftliche, rechtliche, wirtschaftliche, aber auch ethische Fragen entscheidend. Mit einem gemeinsamen Positionspapier zu den Chancen und Risiken der Synthetischen Biologie möchten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), acatech, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, diesen Dialog nun anstoßen.

Biology: Zellen bekämpfen Viren mit Mathematiker-Strategie

Forscher aus Bonn und Massachusetts klären lange gesuchten Immunmechanismus auf

Bonn 27.7.2009 - Wenn Mathematiker ein großes Problem lösen sollen, greifen sie oft zu einem Trick: Sie zerlegen das Problem in kleine Teilaufgaben, für die bereits Lösungen existieren. Genauso scheinen Zellen bei der Bekämpfung mancher Krankheitserreger zu verfahren. Das zeigt eine Studie der Universitäten Bonn und Massachusetts, die nun in der Zeitschrift Nature Immunology erschienen ist (doi: 10.1038/ni.1779). Die Ergebnisse des Teams könnten zu neuen Therapiestrategien gegen chronische Virusinfektionen und Krebs führen.

Lokalisierter Name nicht definiert: Neue Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

Berlin 27.7.2009 - Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, STIKO, hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert und im Epidemiologischen Bulletin 30/2009 veröffentlicht, sie sind auch im Internet abrufbar (www.rki.de/impfen). Die Begründungen der STIKO zu den neuen oder veränderten Empfehlungen und eine Übersicht zu den Neuerungen werden in den kommenden Wochen im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht.
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