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Physik: Tanz der heißen Teilchen

Leipzig 30.8.2010 - In der neuesten Ausgabe der renommierten Zeitschrift Physical Review Letters erklären Leipziger Physiker erstmals, wie Brownsche Bewegung funktioniert, wenn die Brownschen Teilchen heißer sind als die umgebende Flüssigkeit.

Physik: Ein kleiner Schubs schafft Ordnung

Grundlegendes physikalisches Phänomen erstmals in Innsbruck nachgewiesen

Innsbruck 28.7.2010 - Physiker der Universität Innsbruck konnten zum ersten Mal ein Quantenphänomen experimentell beobachten, bei dem durch eine beliebig schwache Störung aus einem ungeordneten Haufen von Atomen eine wohl geordnete Struktur entsteht. Wie die Forscher um Hanns-Christoph Nägerl in der Fachzeitschrift Nature berichten, haben sie diesen Quantenphasenübergang in eindimensionalen Quantendrähten realisiert.

Physik: Quantenphysik trifft Materialphysik

Wien 27.78.2010 - Eine Forschungsgruppe um Georg Kresse, Professor für Computational Quantum Mechanics an der Universität Wien, hat eine neuartige Methode zur Beschreibung der Wechselwirkung zwischen Elektronen entwickelt. Damit können chemische Prozesse an Oberflächen mit unübertroffener Genauigkeit berechnet, sowie Struktur und Bindungsstärke von Materialien wesentlich genauer vorhergesagt werden. Die ForscherInnen publizierten dazu in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachjournals "Nature Materials".

Physik: Quantenmechanik wankt doch nicht

Jahrzehnte alte Grundregel der Physik erstmals experimentell bestätigt

Innsbruck 22.7.2010 - Treffen Wellen – egal ob Schall oder Licht – aufeinander, treten Überlagerungen auf, sogenannte Interferenzen. Quantenphysiker aus Österreich und Kanada konnten nun erstmals direkt im Experiment die Existenz von Interferenzen höherer Ordnung ausschließen. Sie bestätigen damit eine wichtige Grundannahme der Quantenmechanik: die Bornsche Regel. Darüber berichtet die Fachzeitschrift Science in ihrer aktuellen Ausgabe.

Physik: Leipziger und Jülicher Wissenschaftler fundieren Röhrenkonzept von Polymeren

21.7.2010 - Was lange Zeit lediglich eine abstrakte Vorstellung war, ist jetzt endlich auch mathematisch und experimentell greifbar: Das so genannte Röhrenkonzept, das besagt, dass jedes einzelne Polymer einer Polymerschmelze oder Polymerlösung von seinen Nachbarn in einen röhrenförmigen Käfig eingesperrt wird, dem es nur durch sehr langsame, schlängelnde Bewegungen entkommen kann. Jens Glaser vom Institut für Theoretische Physik der Universität Leipzig, erster Autor eines jetzt in der Fachzeitschrift Physical Review Letters (PRL) veröffentlichten Artikels, freut sich: "Die Röhre ist nun erstmals in ihrer tatsächlichen räumlichen Struktur verstanden."

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