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Science: Proteinbeweglichkeit macht Schlangengifte gefährlich

06.09.2010 - Bisse von Vipern können unbehandelt zum Absterben von Gliedmaßen des Opfers und sogar zu dessen Tod führen. Chemiker der Universität Innsbruck konnten nun erstmals nachweisen, dass die gefürchtete hämorrhagische Wirkung des Schlangengiftes von der Beweglichkeit eines Enzyms im Giftcocktail abhängt. Darüber berichten die Wissenschafter im Journal of the American Chemical Society.

Science: MIT moves toward greener chemistry

Breaking up phosphorus with ultraviolet light may offer a safer, simpler way to build many industrial and household chemicals

CAMBRIDGE, Mass. 3.10.2010 - Phosphorus, a mineral element found in rocks and bone, is a critical ingredient in fertilizers, pesticides, detergents and other industrial and household chemicals. Once phosphorus is mined from rocks, getting it into these products is hazardous and expensive, and chemists have been trying to streamline the process for decades.

Science: Bochumer Forscher entdecken Protonendiode

Wasser ist aktives Bauelement in Proteinen

Bochum 1.9.2010 - Bochumer Biophysiker haben eine Diode für Protonen entdeckt: Genau wie das elektronische Bauteil die Flussrichtung des elektrischen Stroms vorgibt, sorgt die "Protonendiode" dafür, dass Protonen nur in eine Richtung durch eine Zellmembran geschleust werden können.

Science: Warum Fische im Eismeer nicht einfrieren

Anti-Freeze-Protein beeinflusst die Bewegung umgebender Wassermoleküle
RUB-Chemiker entlarven natürlichen Frostschutz

Bochum 23.8.2010 - Bochumer Forscher haben herausgefunden, wie der natürliche Frostschutz funktioniert, der Fische im Eismeer vor dem Erfrieren schützt. Sie konnten beobachten, dass ein Gefrierschutzprotein im Fischblut die Wassermoleküle in seiner Umgebung so verändert, dass ein Ausfrieren unmöglich wird und das Ganze flüssig bleibt. Dabei besteht zwischen Protein und Wasser keine chemische Bindung - die Anwesenheit des Proteins genügt. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus den USA beschreiben die Forscher um Prof. Dr. Martina Havenith-Newen (Physikalische Chemie II der RUB) ihre Entdeckung in einer sog. Rapid Communication in der renommiertesten amerikanischen Chemiezeitschrift, dem Journal of the American Chemical Society (JACS). Die unabhängigen Gutachter des Journals werteten die Arbeit als eine der besten 5% aller Einsendungen.

Science: Das Gehirn verstehen

Zwei neue Bernstein Zentren in Heidelberg/Mannheim und Tübingen

BMBF fördert Computational Neuroscience mit 43 Millionen Euro

5.8.2010 - Welchen Einfluss haben genetische Faktoren auf psychiatrische Erkrankungen? Wie gelingt es dem Gehirn, die aktuellen Informationen der Sinne und unser Vorwissen zu einer schlüssigen Wahrnehmung der Umwelt zu kombinieren? Mit diesen Fragen beschäftigen sich zwei neue "Bernstein Zentren für Computational Neuroscience", die jetzt in Heidelberg/Mannheim und in Tübingen eingerichtet werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert diese beiden neuen sowie die drei bisher schon erfolgreich arbeitenden Bernstein Zentren in Berlin, Göttingen und München in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt 43 Millionen Euro. In Berlin ergründen die Forscher die Signalverarbeitung im Gehirn, in Göttingen untersuchen sie die Kooperation der verschiedenen Teile des Gehirns und in München erforschen sie die Fähigkeit des Gehirns, räumliche und zeitliche Sinneswahrnehmungen miteinander zu verknüpfen.

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