| ddNTP: |
Didesoxynucleosidtriphosphate, ddATP, ddCTP,
ddGTP und ddTTP, diese Triphosphate haben in 2`- und 3`- Position keine
OH-Gruppe, so daß es während der DNA-Synthese zum Kettenabbruch
kommt. Diese Nucleotide finden Verwendung bei der DNA-Sequenzierung.
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| DAG: |
Diacylglyceride, second messenger entsteht
parallel zu Inosittriphosphat (s.a. dort).
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| Deletion: |
Verlust von einer oder mehrere Basen in der DNA.
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| Desoxyribose: |
Monosaccharid das den Zuckerbestandteil der DNA
darstellt, eine Pentose, das im Gegensatz zur Ribose in 2`-Position keine
OH-Gruppe (Hydroxy-Gruppe) sondern nur ein zweites H-Atom (Wasserstoff)
trägt.
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| Diabetes: |
Schon etwa 100 v.Chr. prägte der griechische
Arzt Aretaios den Begriff Diabetes (gr. hindurchgehen) für eine Krankheit,
die durch Symptome von Durst (Polydipsie), übermäßigem
Harndrang (Polyurie) und Mattigkeit (Adynamie) gekennzeichnet war. Nachdem
entdeckt wurde, daß der Harn von Diabetikern süß schmeckte,
wurde die Bezeichnung Diabetes mellitus (gr. süß) eingeführt.
Die grundlegenden Defekte, die zu dieser Krankheit führen, sind bis heute
noch nicht vollständig aufgeklärt. Zur Zeit leiden knapp 5 Millionen
Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus und der Prozentsatz dürfte in
anderen Industrienationen vergleichbar hoch sein. Umwelteinflüsse,
Ernährungsgewohnheiten sowie genetische Ursachen scheinen einander zu
potenzieren, da zwischen den Weltkriegen in Europa das Auftreten von Diabetes
mellitus stark rückläufig war. Beim Typ I (Juveniler Diabetes) kommt
es zum Verlust der insulinproduzierenden ß-Zellen des Pancreas. Therapie
ist die externe Gabe von Insulin, beim Typ II (Alters Diabetes) ist die
Ausschüttung von Insulin verzögert oder gestört bzw. die Wirkung
des Insulins im peripheren Gewebe.
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| diploides Genom: |
doppelter Satz von Chromosomen, paarweise
Anordnung der DNA-Moleküle im Zellkern.
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| DNA: |
Desoxyribonukleinsäure (engl. -acid,
Abkürzung DNA, dt. DNS). Träger der genetischen Information. Beim
Menschen ist die chromosomale DNA in 23 Chromosomenpaare im Zellkern (Nucleus)
lokalisiert. Die Anzahl der Basenpaare beim Menschen beläuft sich auf etwa
3*109 bp (3 Milliarden). Auf eine DIN A4 Seite passen etwa 3000 bp
(3 kb) in geschriebener Form, in einem Buch mit 1000 Seiten würden also
3*106 bp (3 Millionen) Platz finden. Um das gesamte Genom des
Menschen zu schreiben bräuchte man also 1000 Bände 1000-seitiger
Bücher. Wieviel 1000-seitige Bücher haben Sie schon gelesen? Also
läßt man es sich vorlesen. Das Vorlesen bei 3 Basen pro Sekunde
würde dann etwa 30 Jahre dauern, Tag und Nacht.
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| DNA-Fingerprinting: |
auch genetischer Fingerabdruck, hier werden
hypervariabele DNA-Regionen mit Sonden untersucht, die für ein Individuum
charakteristisch sind. Auch zur Untersuchung von Verwandtschaftsgraden
geeignet.
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| DNA-Footprinting: |
Methode um DNA-Regionen zu untersuchen an denen
regulatorische Proteine (z. B. Transkriptionsfaktoren) binden. Bei einem Abbau
von DNA mit DNase sind die Protein bindenden DNA-Bereiche geschützt.
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| DNA-Ligase: |
Ein ATP-abhängiges Enzym (häufig wird
die T4-Ligase vom T4-Phagen verwendet), das die 5`-Phosphat-Gruppe der DNA mit
der 3`-OH-Gruppe der DNA verknüpft (Phosphodiester-Bindung).
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| DNA-Polymerase: |
systematisch und präziser DNA-abhängige
DNA-Polymerase ist ein Enzym das einen komplementären DNA-Strang von einer
DNA-Vorlage herstellt. Zur Initiation benötigt das Enzym einen Primer
(Oligonucleotid, das komplementär zur einem kurzen DNA-Bereich ist) sowie
die dNTP`s. Zu den DNA-Polymerasen gehören auch die thermostabilen
Polymerasen wie Taq-Polymerase (aus Thermus aquaticus), Pfu-Polymerase
(Perfringens furiousus) sowie das bei 37°C arbeitende Klenow-Fragment.
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| DNase: |
Desoxyribonuclease, DNA abbauendes Enzym.
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| dNTP: |
Desoxynucleosidtriphosphate, dATP, dCTP, dGTP und
dTTP, die Triphosphate die essentiell für die DNA-Synthese sind.
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| dominant: |
beherrschend, wenn lediglich ein Allel von zwei
Allelen betroffen ist, aber dennoch den Phänotyp (sichtbares Merkmal)
prägt. Z.B. Farbe der Augen, braune Augen setzen sich dominant durch
(Allele braun, braun oder braun, blau), während blaue Augen nur Auftreten
wenn beide Allele (blau, blau) für blau codieren. In Wahrheit
komplizierter, da die braune Farbe durch ein Chromophor resultiert, daß
Prinzip bleibt aber gleich.
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| Doping: |
das Verabreichen von leistungsfördernden
Präperaten an gesunden Menschen. Ein unnötiger Eingriff in die
Regulation des Organismus eines Menschen ohne Krankheitssymptome
(vorsätzliche Körperverletzung), deren mögliche Spätfolgen
sehr wahrscheinlich sind. Bei Selbstmedikation vorsätzlicher Betrug, weil
es eine Vorteilsnahme und Wettbewerbsverzerrung gegenüber anderen
darstellt (grobe Unsportlichkeit, Fairplay ?!).
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| Dot-Blot: |
punktförmiges Auftragen (engl. dot) einer
Nukleinsäure-Lösung (DNA oder RNA) zur quantitativen und qualitativen
Überprüfung der Hybridisierung mit einer spezifischen Sonde
(Fluoreszenz bzw. radioaktiv markiert).
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| dsDNA: |
doppelstrang DNA (engl. double strand DNA).
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